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Rasanter Wellenritt nach Middelfart

Was sich bei der Abfahrt heute Morgen noch als völlig harmlose Wellen präsentierte, entpuppte sich bereits eine halbe Stunde später als meterhohe Kracher, die einem schon Respekt einflößen, auf denen die Salida aber auch super surfen konnte. Der moderate, aber böige Ostwind von 4 bis 5 Knoten reichte völlig aus, um mit der Salida Spitzengeschwindigkeiten…
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Dieses Mal südliches Samsø

Als wir gestern früh im Hafen Aarhus ablegten, rechneten wir nicht damit, so schön nach Samsø segeln zu können – so gut wie kein Wind. Aber draußen in der Bucht änderte sich das bald und wir konnten die Segel setzen. Mit nordöstlichem Wind kamen wir gut voran nach Samsø, die Salida erreichte mitunter eine Geschwindigkeit…
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Aarhus – junge alte Stadt

Gestern Abend haben wir noch Aarhus Ø, das neue Stadtviertel von Aarhus, besichtigt. In den letzten zehn Jahren hat sich der moderne Stadtteil am Hafen rasant entwickelt und wächst stetig weiter. Heute ist er ein lebendiges Beispiel für innovative Architektur und urbane Stadtentwicklung. Aarhus ist mit rund 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Die lebhafte…
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Erst Sonntagssegeln, dann Gewitterduschen

Der sonntägliche Törn von Ebeltoft nach Aarhus hatte viele Gesichter. Zuerst gemütliches Sonntagssegeln mit 6 Knoten bei raumem Wind. Die Salida glitt ohne zu wackeln über die glatte See. Wir beobachteten die interessanten Wolkenformationen und Gewitterfronten weitweg ohne zu ahnen, dass wir da später noch mitten durch müssen. Als wir um Sletterhage Fyr herumgefahren sind,…
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Ebeltoft – „Apfelgarten“ der Verführung

Ebeltoft ist ein Ort der Versuchungen und Verführungen – jedenfalls für uns. Auf dem Weg in die Stadt sind wir erstmal nicht weit gekommen. Im Stadthafen strandeten wir zunächst im Hos Walter, wo wir von einer Riesenauswahl an Gin verführt wurden. Danach, nur eine Ecke weiter, landeten wir in einer riesigen Trödelhalle, die bis unters…
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Mit Gestampfe an der dänischen Ostküste längs

Gestern sind wir direkt nach der Fähre um 8 Uhr gestartet und Walter hat gleich noch im Vorhafen das Großsegel gesetzt, der Wind war günstig. Mit 4 bis 5 Windstärken und hohen Wellen empfing uns das Kattegat für unsere Querung nach Grenaa, an die Ostküste Dänemarks. Es war ganz schön sportlich, unter Vollzeug mal wieder…
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Inselwahnsinn

Heute konnten wir lange schlafen, es regnete. Als wir dann endlich mit dem Frühstück fertig waren, hatte der Regen aufgehört und wir begaben uns auf die obligatorische Inseltour. Wir wollten am langen Nordstrand Richtung Leuchtturm laufen und das Inselfeeling genießen. Badezeug hatten wir nicht dabei, denn der Wind war kalt und wir hatten auch einige…
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Tschüss Schweden – Hallo Dänemark

Nach einem Zwischenaufenthalt in Bua, wo wir zwischen Kernkraftwerk, Zellstoff-Fabrik, Sägewerk und Haferverarbeitung übernachtet haben, fahren wir heute die 37 sm nach Anholt und lassen Schweden somit hinter uns. Leider ist der Wind erstmal gegen uns, aber mittags dreht er ein bisschen westlich und lässt uns dann wenigstens ei Drittel der Strecke übers Kattegat segeln…
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Kleine Auszeit auf Styrsö

Styrsö ist sozusagen das Naherholungsgebiet für die Göteborger. Sie fallen Freitagabends mit ihren Booten ein und verschwinden am Sonntag im Laufe des Tages wieder. Die Insel hat viele Gesichter: teilweise mondän wie ein Seebad, ist sie gespickt mit Ferienhäusern aller Preisklassen an schmalen Straßen, auf denen die elektrischen Golfcars im Slalom um die Fußgänger herum…
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Einmal quer durch Schweden

Wir sind durch 😀. Einmal quer durch Schweden von den Ostschären zu den Westschären. Cool 😎. Gestern nach dem Abendessen zogen wir nochmal los, um uns die Burg anzusehen. Natürlich war die schon geschlossen, aber von außen reicht uns bekanntlich ja auch (meistens). Einmal drumrum und dann … Überraschung 😱 Kungälv ist einer der zauberhaftesten…
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Vom Vänern in den Trollhätte-Kanal

Gestern war frühes Aufstehen angesagt, denn wir hatten einiges vor. Sieben Uhr hieß es „Leinen los!“, das Thermometer zeigte 11 Grad 🥶. Zunächst 15 sm nach Süden durch den Vänernsee bis Vänersborg, dann durch erste Brücken in den Götaälv bzw. den Trollhätte-Kanal. Besonders auffällig war eine Eisenbahnbrücke, die wie ein Fahrstuhl an zwei Stahltürmen nach…
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Jetzt fahr’n wir übern See …

Heute Früh leerte sich der Hafen in Spiken zusehends. Der Wind hatte gedreht und so stand der Überfahrt ans andere Seeufer nichts mehr im Wege. Zuerst durch die strikte Betonnung quer durch den mit zum Teil flachen kleinen Schären bestückten Kållands Skärgarden, vorbei am Leuchtturm Naven. Dann hinaus auf den Vänernsee. Dort erwartete uns ein…
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Drei Tage Pause sind genug

Heute liegen wir den dritten Tag in Spiken und hoffen, dass der starke Westwind mit Böen 7 morgen endlich abnimmt und die Richtung ändert, damit wir weiter Richtung Westen über den Vänernsee voran kommen. Es ist zwar sehr schön und idyllisch hier, aber uns gehen langsam die Ideen aus. Gestern sind wir nochmal aufs Rad…
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Wieder mitten im Schärenwunderland

Spiken ist seit Hunderten von Jahren ein traditioneller Fischerhafen, der sich bis heute in seiner Ursprünglichkeit erhalten konnte. Immerhin werden 600 Tonnen Fisch jährlich von den Berufsfischern gefangen. Zwischen den roten Fischverkaufshütten, Restaurants mit Eisständen sind auch zwei Butiken, die außer Klamotten im Schlussverkauf mit einem sehr speziellen Angebot regionaler Künstler locken. Beim Letzteren ist…
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Übern Vänernsee nach Spiken

Die Segelyacht „Antonia Trödler“ ist uns in vielen Kanalhäfen aufgefallen, und einmal waren wir auch schon kurz in Kontakt. Nämlich in Borensberg, als Aninas Handy ins Wasser gefallen war und sie uns ihre Taucherbrille ausliehen. Im Gespräch stellte sich heraus, dass sie ihr Boot, dessen Heimathafen Rostock ist, im selben Winterlager in Ueckermünde haben wie…
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Pole-Position

Ich weiß jetzt, wie sich die Affen im Zoo fühlen. Wenn wir schleusen und hinter der Absperrung die Zuschauer die Handys zücken und jede deiner Bewegungen in sich aufsaugen. Also vor dem Schleusen ordentlich anziehen und auch ein letzter prüfender Blick in den Spiegel kann nicht schaden 😉. Der Busausflug ins 30 Km entfernte Mariestad…
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Am Ende des Götakanals angekommen

Heute sind wir den letzten Abschnitt des Götakanals gefahren und haben Sjötorp erreicht. Nur noch drei Schleusen und eine Brücke trennen uns vom Vänernsee. Übermorgen wollen wir uns auf den größten See Schwedens hinaus wagen, für morgen rechnen wir mit starken Windböen, das ist nichts für uns. Den „freien“ Tag wollen wir nutzen, um mit…
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13 Schleusen und 16 Brücken später …

Davon drei Doppelschleusen und eine Schleusentreppe – die haben uns ganz schön auf Trab gehalten. Das Runterschleusen ist aber bedeutend einfacher als andersrum, da es in der Schleuse nicht so starke Wasserverwirbelungen gibt. Trotzdem ist man die ganze Zeit ziemlich angespannt. Die Brückenöffnungen geschehen wie von Zauberhand, da können sich die Holländer eine Scheibe abschneiden. …
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Älteste Schleuse und Industriegeschichte in Forsvik

Sieben km hinter Karlsborg kommen wir heute nach Forsvik. Die Stadt ist als eines der ältesten Industriegebiete Schwedens bekannt. Vor ungefähr 600 Jahren begann hier die Industriegeschichte mit der Errichtung einer Mühle. Schriftliche Quellen belegen, dass die Mühle 1410 an das Kloster in Vadstena verschenkt wurde. Die heutige Mühle wurde 1807 erbaut und nach einer…
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Auf historischen Pfaden

Wenn man in Karlsborg ist, kommt man an der großen Festungsanlage nicht vorbei. Vor etwa 200 Jahren führte Schweden Krieg gegen Russland. Zu dieser Zeit gehörte Finnland zu Schweden. Da aber Russland den Krieg gewann, ging Finnland an Russland über. Dadurch rückte die Grenze zu Russland näher an die schwedische Hauptstadt. Für den Fall eines…
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Segeln übern Vätternsee zum Mitsing-Fest in Karlsborg

Wind und Wetter passten gestern gut, sodass wir nach dem Einkaufen und Wasserbunkern zu einem Segeltrip auf dem Vätternsee starteten. Ganz im Norden gibt es ein Schärengebiet, das sehr schön sein soll und oft mit dem Stockholmer Schärengarten verglichen wird. Dort sollte es hingehen, Walter hatte die Ankerbucht schon längst ausgesucht. Im Nachhinein muss man…
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Action und Abschied in Vadstena

Heute ist die Enkelfamilie mit einem lachenden und einem weinenden Auto von Bord gegangen. Zuvor gab es gestern spontan eine Planänderung. Die Spielplätze in Motala waren zur Genüge ausgetestet und auch das tägliche Eis konsumiert. Einmal auf dem Vätternsee segeln war der große Wunsch der Familie. Da der Wind mittags etwas nachgelassen hatte, konnten wir…
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Felix ist der Held des Tages

Gestern Abend gab es Drama vom Feinsten an Bord. Anina ist ihr Handy ins Wasser gefallen, ganz fies zwischen Bordkante und Steg aus der Hand gerutscht. Diese Horror-Schrecksekunde kann ich sehr gut nachvollziehen – auch von mir liegt bereits seit Jahren ein Handy auf dem Grund eines schwedischen Hafenbeckens. Walter stürzte sich sofort in die…
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Eine Bootsfahrt, die ist lustig und aufregend

Nach drei Tagen habe ich mich an die neue „Ordnung“ auf dem Boot gewöhnt. Die Kinder haben Spaß, das ist das Wichtigste. Das Schleusenteam, bestehend aus Felix, Phillip, Walter und mir, ist gut eingespielt und hält die Salida im wilden Schleusengetümmel fest an der Leine. Manchmal ist der „Wasserfall“ beim Hochschleusen sehr kräftig und zerrt…
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Weiterfahrt mit Crew-Erweiterung

Seit gestern sind wir nun zu sechst auf der Salida. In der Praxis bedeutet das ständiges Suchen nach irgendwas und Sachen von links nach rechts (und andersrum) schieben, aber auch zusätzlich sechs helfende Hände beim Schleusen und bei der Raubtierfütterung. Nach den üblichen Akklimatisierungsaktivitäten wie Eisessen, Schiffe in der Schleuse beobachten sowie Umgebung und Salida…
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Wir stürzen uns ins Getümmel

Heute hat die Salida den gemütlichen Platz in Mem mit dem wuseligen Bootsanleger in Söderköping getauscht. Nach sechs gemütlichen Kilometern und zwei Schleusen, in denen wir uns fast schon wie zwei alte Hasen gefühlt haben, konnten wir an der Flaniermeile in Söderköping festmachen. Eine Weile nach uns passierte einer von den großen Kanaldampfern die Schleuse,…
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Söderköping ist mehr als Eis

Da es nur noch sporadisch etwas nieselt und wir noch keine Lust haben, uns in Söderköping an der Kanalpromenade den neugierigen Blicken nicht abreißender Touristenströme auszusetzen, lassen wir die Salida noch einen Tag länger im beschaulichen Hafen Mem liegen und holen die Fahrräder raus. Gestern ein erster Abstecher immer am Kanal entlang bis Söderköping, um…
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Regen aussitzen

Wir sitzen in einer Regenfront fest, die immer mal für ein Stündchen unterbrochen wird und die Frage aufwirft, lohnt es sich trockenen Fußes die Beine zu vertreten? Mit uns warten noch etliche andere Boote auf besseres Wetter. Nur die mit eingeschränktem Urlaubskontingent fahren unter den grauen Wolken weiter. Der kleine Hafen in Mem ist voll…
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Götakanal erreicht

Große Überraschung heute Früh: Nebel! Wo kam der so plötzlich her? Kurze Zeit später löste er sich auf, um uns dann, als wir gerade losfahren wollten, plötzlich wieder die Sicht zu vernebeln. Aber nach einer Viertelstunde war der Spuk dann endgültig vorbei und wir segelten bei Sonne und Wind Richtung Süden, unserem Etappenziel entgegen. Fjordfeeling…
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Richtungswechsel

Da die Wetterprognose für das Wochenende Starkregen mit Sturmböen ankündigt, starten wir bereits heute unsere „Rückfahrt“ Richtung Süden zum Götakanal. Mit anfänglich schwachem, später aber moderatem Wind aus Ost können wir von den insgesamt 36 sm 21 segeln und kommen nach knapp 8 Stunden in der angepeilten Ankerbucht auf Höhe Arkösund an. Morgen wollen wir…
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Abstecher nach Trosa

Da wir noch gut Zeit haben, bis unsere Enkelfamilie die Salida entert, sind wir heute nochmal ca. 16 sm weiter nördlich nach Trosa gefahren. Das kennen wir nämlich noch nicht. Die Sonne brennt uns dermaßen auf‘s Dach, dass wir kurz vor dem Ziel noch einen Badestopp einlegen. Trosa ist ein kleines, malerisches Küstenstädtchen, das sich…
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Manche Schäre ist besonders

Die Frage nach dem Essen war gestern schnell geklärt (siehe Foto). Zum Nachtisch gab’s dann noch dramatisch gefärbten Himmel. Heute ist die Ankerbucht gut bevölkert mit Badefreudigen und Sonnenhungrigen – das reinste Ferienparadies. Auch wir tun erstmal nichts anderes als schwimmen und faul in der Sonne liegen. Die Frage nach dem Wetter stellt sich also…
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Zu Besuch bei Dachs & Co.

Die große Runde sollte es heute sein und das passende Wetter, Wolkenhimmel und nicht zu warm, gab‘s gratis dazu. Der Stendörren Nationalpark ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Besonders Familien mit Kindern kommen dort voll auf ihre Kosten. Im Naturum kann man unter dem Mikroskop selbstgekescherte Wasserproben samt Getier analysieren und entlang des gut…
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Eintauchen ins Urlaubsfeeling

Es ist schon ein kleines Wunder – ich steige aufs Boot und sofort legt sich ein Schalter in meinem Kopf um und ich bin entspannt. Nach einem Jahr Pause kann ich mich nun wieder ein Stück auf die schwedische Schärenwelt einlassen. Wir halten uns auch gar nicht lange im Hafen auf und fahren bei viel…
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Wenn Eine eine Reise tut …

… dann kann sie was erzählen. Vor allem, wenn der Bahn, (nicht die DB, sondern die Schwedische) eine Chance gegeben wird. Es war ein Krimi am Berliner Hauptbahnhof: Bis zur fahrplanmäßigen Abfahrtzeit waren weder Bahnsteig noch Wagenreihung klar. Frei nach dem Motto: Überraschung! Mit moderater Verspätung ging’s dann los, von Gleis 6 wohlgemerkt, obwohl Gleis…
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Wachablösung im Blogschreiben

Am Freitag kommt Kerstin mit dem Nachtzug aus Berlin nach Norrköping. Darauf freue ich mich sehr. Sie ist die Blogschreiberin und Ihr könnt sicher sein, es kommen jetzt weniger Steinbeschreibungen sondern mehr Kultur. 😊 Ein knappes Fazit für diesen ersten Monat unterwegs. Eine Woche war ich mit Tochter Paula unterwegs. Dies war eine ganz besondere…
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Stendörren – Schärenwandern für Wasserscheue

Das erste Mal, als ich heute aus der Koje schaue, sehe ich golden den Mond glitzern. Das zweite Mal hat sich ein großes Arbeitsschiff (Tonnensetzer) in dieses sehr enge und flache Archipel „verirrt“. (Michael, oller Schwager, so was großes habt ihr bei der WSA nicht!) Ich will‘s eigentlich nicht mehr, aber schon wieder musste ich…
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Heute habe ich mir eine Tüte Colafläschle verdient!

Warum? Mein altes Fahrrad ist runderneuert. Der Plan hat geklappt. Sogar die 8 hinten ist draußen und alle drei Gänge gehen wieder. Ich werde Kerstin mit ihrem E-Bike Berg runter wieder abhängen können.🥇 Roland wird denken, hätte er auch schon früher machen können mit der Gangschaltung. Er hatte sich damit voriges Jahr in Bornholm rumquälen…
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Ein ganz normaler Segleralltag

Endlich kann ich aus meiner Muschel heraus kriechen. Die gute Nachricht, der Anker hat gehalten. Der Südwind, und damit das warme Wetter, drehte mit bis 7 kn Böe nach Norden. Es kamen Kühle und Regen. Ich nutzte meinen selbstgewählten Alcatraz-Aufenthalt, um Kabel für die Tiefenanzeige zu verlegen, damit diese auch über das Bordnetz angezeigt werden…
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Auf der Schäre versegelt, Bullerbü und mal warten, was da kommt…

Nach dem gestrigen Blogschreiben bin ich noch mal an Land gerudert, um die Südseite von Ytterö zu durchforsten. Es gibt keine Wege dort. Bisher konnte ich mich immer auf meinen Richtungssinn verlassen. Auf dem Rückweg zum Boot durch das Unterholz musste ich im Zickzack laufen. Also wie das Kreuzen unter Segel gegen den Wind. Sumpflöcher…
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Die Analogie mit der Kiefer und das Netz am Himmel

Nur ein „Katzensprung“ weiter, befindet sich die Schäre Ytterö. Neben fest verrührten Gesteinsarten, deren Muster die Wucht der Entstehung erahnen lassen, fallen hier die Kiefern auf. Manche von ihnen sind stark verwachsen, knorrig und windschief. Die Insel ist relativ flach. So kann sich das raue Küstenklima am „Modellieren“ der Bäume austoben. Dazu kommen Nährstoffmangel und…
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Zwei alte Männer und das Meer

Noch gestern trieb mich die Abendsonne zum „Alten Mann“ hoch (so wird das Navigationszeichen genannt). Da mit Salida nur noch ein Boot in der Bucht liegt, habe ich den Extrasuitefelsanleger gekapert. Von dort geht ein guter Pfad zum 30 Meter hohen Gipfel hinauf. Die Aussicht auf die vielen kleinen Außenschären, die sich am Horizont verlieren,…
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Es wird immer schöner

Zwei Tage bin ich vor den schönen Felsen von Langholmen im Naturreservat Bokö-Ålö gelegen, im Blick den von der Eiszeit geschliffenen Granit/Gneis mit seinen eingebetteten Gesteinsstreifen (Pegmaritgängen). Sie bestehen aus Magma, das vor Jahrmillionen in Risse und Spalten des bereits erstarrten Gesteins eingedrungen ist und sich dort langsam auskristallisierte. Aber den ersten Tag vor Anker…
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Ein Zwischenstopp in der Zivilisation …

… und was bietet die? Nachts um 1:00 Uhr Anpfiff Fußball Schweden gegen Japan.Public Viewing in Hörweite zur Marina. Und da in Schweden gerade die Ferien beginnen, war in Västervik einiges los. Aber erstmal wieder das morgendliche Pullertime-Foto beim Sonnenaufgang. Alles spiegelglatt, sodass sich der Himmel im Wasser sah. Dann wurde – bevor die Hafenkinogäste…
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Hafenkino produziert

Die gestrige Abendstimmung war wieder anders. Der Wind und die tiefe Sonne trieben ihren Spaß mit den Wolken. Die können sich ja auch nicht wehren. Sie wirbelten die Wolken unter einer Regenwand zu einem Misch-Masch an ineinander übergehenden und dreidimensionalen Farbwürsten zusammen. So ungefähr wie die Nass-in-Nass-Technik beim Aquarell. Der Sonnenaufgang war heute von Wolken…
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Ein Zen-Erlebnis

Uff! Heute habe ich zwar eine kurze, dafür aber knifflige Tour vor. Nicht über das freie Gewässer, sondern durch verwinkelte, enge und zum Teil flache Wassergassen zwischen Steinhaufen und Mini-Schären (siehe Ausschnitt Seekarte). Das Abendlicht hatte eine leicht rosa Farbgebung gegen den Sonnenuntergang. Der war hinter meinem Anlegefelsen verdeckt. Als ich morgens um 4:00 Uhr…
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Am Fels geklebt

Gestern Abend saß ich lange wie angewurzelt in der Plicht und konnte die Augen nicht von der Dämmerung lassen. Das Licht verpasste den vielen kleinen Untiefen (Steine im Wasser) einen roten Schatten wie ein Verandateppich. Die Vögel pfiffen und bellten z.T. rund um die einsame Bucht in Dolby Atmos Qualität. Der warme Wind schwoite das…
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Das Schärensegeln beginnt

Unter der Kalmarbrücke durch, beginnt für mich ein neuer Törnabschnitt. Die schwedischen Ostschären beginnen und es gibt Ankerplätze an einsamen Inseln. Frischwasser gebunkert, frische Lebensmittel eingekauft und ab geht’s in die Wildnis. Der Anker fällt vor Storö an einer windgeschützten Bucht. Das Schlauchboot bleibt noch in der Backskiste, denn es ist schon spät und ich…
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Traditionelles „Midsommar“ auf Öland

Aber zunächst einen Tag zuvor am Boot herumgeschraubt und die Gegend um Mörbyånga erkundet. Wer seinen inneren Frieden gefunden hat und mit sich selbst im Reinen ist, kann hier Urlaub machen. Traditionelle und moderne Holzhäuser stehen großzügig auseinander. Grüne Wiesen sind Hektar groß gemäht. Eine aufgeräumte Infrastruktur schmückt sich mit dem Geruch der verrotteten Meeresalgen.…
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Ein Seglerleben mit Höhen und Tiefen

Es ist Dienstag und das Seglerlebenpendel neigt sich leicht zum Tief. Auf 6:00 Uhr ist der Wecker gestellt. Es soll ja nach Utklippan gehen. Immerhin knapp 60 sm. Um 4:30 Uhr morgens schaue ich mir den Wetterbericht an. Das Thermometer stand auf 14 Grad. Die Voraussage für die Wellenhöhe hat sich erhöht. Nee, dann lieber…
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Der Wind bestimmt das Tun

Die lokalen Wettervorhersagen lassen sich immer schwieriger errechnen. Habe ich vorgestern noch geschrieben, dass meine „Auẞenwinde“ für das Weitersegeln günstig sind, sitze ich heute im vollen Hafen von Nexø, und alle hoffen, dass es morgen weitergehen kann. Die Wellen sind einfach zu hoch und der Wind sehr kräftig. So saß ich gestern also auf der…
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Außenwinde und Innenwinde

Tochter Paula sitzt in der Fähre nach Sassnitz. Gemeinsam haben wir unsere Törnwinde genießen und unsere inneren Winde aufeinander abstimmen können. Gemeinsame Häfen, Wege und Begegnungen. Zusammen Bestaunen, Abhängen, Teilen. Tochter-Vater-Tage auf See und Insel. Näher bin ich ihr nicht gekommen, ich bin ihr schon immer nahe. Aber sie so lange am Stück erleben zu…
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So war das nicht gedacht

Nein, so war das nicht gedacht,dass man heut 30.000 Schritte macht.Wir wollten bloß die Nordküste seh’n.Mit dem Bus fahren, schön bequem. Doch schon bei Svaneke fing es an,dass der Fuß nirgends halten kann.Viel zu Gucken und zu Kaufen.Zimtschnecke, Räucherlachs, was zum Saufen. Zu den Klippen ging es weiterhoch und runter mit der Leiter.Eine Höhle fast…
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Wenn Engel reisen

Alle Wettermodelle haben für den heutigen Tag Regen angesagt. Aber wenn Engel reisen… Bestes Segelwetter, um möglichst nahe der Steilküste nach Rönne zurück zu skippern. Doch zuerst musste sich Paula noch vom Hammershus-Hafen verabschieden. Ich glaube, die Gegend hat sie ins Herz geschlossen. In Rönne die Fahrräder ausgepackt und a la Tour de Bornholm schnell…
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Hammerknuden rund

Von Paula und Walter Den Wind im Rücken, die Sonne und das Meer Backbord, geht es den Küstenwanderweg Richtung Sandvig. Ich überlege, wie man diese Landschaft beschreiben kann, gebe es aber auf. Für was habe ich eine Künstlerin an meiner Seite, die sich in Formen, Farben und Licht auskennt. Wir unterhalten uns darüber, wie man…
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Hammer in Hammershus

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Für alle mit Einschlafschwierigkeiten: Mit dem Segelboot von Swinne nach Rönne. Ein Anlegerbier und du schläfst wie tot. Ausgeruht am Frühstück beraten wir die Woche. Dann ab zum Einkaufen und zur Touri-Information. Und dann der Hammer in Hammershus: Ab Donnerstag finden dort die Folkemoedet (Politischen Tage)…
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Die lange Fahrt zum Paradies

Die Nacht am Pier verlief ohne Komplikationen. Keine WaPo und pelzigen Vierbeiner kamen an Bord. Dafür pfiff so manche Böe in der Nacht in die Takelage und ließ den Skipper nicht richtig schlafen. Kurz vor Sonnenaufgang starteten wir den 80 Meilen-Törn nach Rönne. Quasi noch mit der Kaffeetasse in der Hand, begegneten wir in dieser…
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Start eines Vater-Tochter-Törns

Nach einer Autobahnfahrt gegen den Strom – viel Reiseverkehr auf der anderen Seite – haben meine Tochter Paula und ich die Salida erreicht. Die diesjährigen Fahrt, quasi quer durch Schweden, kann beginnen. Paula begleitet mich bis Bornholm. (Sie wünscht sich eine wilde und lange Überfahrt). Paula ist quasi auf der kleinen Salida I groß geworden…
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Katzenpipi und schwebende Kräutergeister – Start mit Hindernissen

Die Segelreise stand 2025 schon fest. Keine so weite Strecke mehr wie zur nördlichsten Tonne der Ostsee. Etwas beschaulicher und relaxter sollte es sein. Auch passend zum Zusteigen für eine gute Woche mit den zwei Enkeln und ihren Eltern. Da passt einmal quer Schweden von Ost nach West über den Göta- und Trollhätte-Kanal. 390 km…
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