Richtungswechsel

Da die Wetterprognose für das Wochenende Starkregen mit Sturmböen ankündigt, starten wir bereits heute unsere „Rückfahrt“ Richtung Süden zum Götakanal. Mit anfänglich schwachem, später aber moderatem Wind aus Ost können wir von den insgesamt 36 sm 21 segeln und kommen nach knapp 8 Stunden in der angepeilten Ankerbucht auf Höhe Arkösund an. 

Morgen wollen wir dann das zweite Teilstück bis Mem, dem „Eingangstor“ zum Götakanal schaffen, wo wir am Wochenende gut geschützt im Kanal abwettern können. Walter ist traurig, seine geliebten Schären verlassen zu müssen (nach fünf Wochen!).

Ich habe wiedermal gemerkt, wie groß doch mein Respekt vor Steinen und Untiefen in den hiesigen Ankerbuchten ist. Walter muss mir immer mindestens dreimal versichern, dass alles okay und keine Grundberührung zu befürchten ist. Insbesondere, da sich heute an einer ganz engen Stelle ein Segler festgesetzt hatte. Mein persönlicher Albtraum 🫨.

Wir ankern wieder in der Nähe eines Vogelsteins in der Einflugschneise einer Gruppe Seeschwalben. Ihr Gezeter und der zaghafte Gesang einer Amsel ist unsere Abendmusik zum Grillteller.