Nach einer Autobahnfahrt gegen den Strom – viel Reiseverkehr auf der anderen Seite – haben meine Tochter Paula und ich die Salida erreicht. Die diesjährigen Fahrt, quasi quer durch Schweden, kann beginnen. Paula begleitet mich bis Bornholm. (Sie wünscht sich eine wilde und lange Überfahrt). Paula ist quasi auf der kleinen Salida I groß geworden und hat Havelwasser und die Ostsee im Blut.
Am Schiff angekommen, werden die letzten Ecken der Schapps (Regale) voll gebunkert und um 15:00 Uhr werfen wir die Leinen los. Über den Bodden nach Swinnemünde geht es mit Rauschefahrt unter Großsegel zwischen 5 bis 6 Knoten. Paula will das Ruder nicht mehr loslassen und genießt die Böen und Wellen und das Gegenan-Steuern. Nach zwei Stunden scharfe Backbordkurve in die Kaiserfahrt gedüst und dabei einem „Großen“ ausgewichen.
Was ist das denn? An der alten Fährverbindung an einer Kaimauer sichten wir einen Segelmast. Darf man da übernachten? Nicht wirklich. Aber die Swinnemarina ist teuer und kann laut sein. Also probieren wir es. Das andere Segelboot empfiehlt uns „abzuducken“ und den „Adenauer“ einzuholen. Mal gucken, was passiert.
Jetzt erstmal ein (heimliches) Anlegebier, außerdem ein (heimliches) Klettern auf den kleinen Leuchtturm des ehemaligen Hafens und später den Sundowner mit Spaghetti.
Jetzt hat uns noch ein kleiner Marder begrüßt. Und Morgen geht’s nach Rönne auf Bornholm.







