Die Frage nach dem Essen war gestern schnell geklärt (siehe Foto). Zum Nachtisch gab’s dann noch dramatisch gefärbten Himmel.
Heute ist die Ankerbucht gut bevölkert mit Badefreudigen und Sonnenhungrigen – das reinste Ferienparadies. Auch wir tun erstmal nichts anderes als schwimmen und faul in der Sonne liegen.
Die Frage nach dem Wetter stellt sich also erstmal nicht, die Frage nach dem Wohin hatten wir auch bereits gestern Abend geklärt: eine Stunde Spazierfahrt durch‘s Archipel mit dem Ziel Ringsön. Nur 3,6 sm, also fast um die Ecke.
Als wir ankommen sind wir nicht alleine, hier ankern schon etliche Boote. Abends sollen es dann über dreißig sein. Aber die Ufer ringsherum sind unberührt und warten nur darauf, dass wir mit dem Schlauchboot anlanden. Ein Felsen direkt vor unserer Nase lädt zum Draufklettern ein, was wir dann natürlich auch tun.
Die Schäre fasziniert uns durch ihre Vielfältigkeit der Natur. Über glatte und schroffe Felsen, teilweise mit würzig duftenden Kiefern bewachsen, durch dunklen Mischwald mit sumpfigen Gründen, vorbei an flirrendem Trockenrasen und glänzenden Feuchtwiesen gelangen wir an einen Bauerhof, bei dem neben ein paar Pferden eine Herde Hirsche grast. Vorher hatten wir im Wald bereits einzelne Tiere gesichtet.
Walter begeistern vor allem die sich sanft wiegenden Wiesen, die die Schroffheit der mittendrin liegenden Felsen mit den weichen Grashalmwellen verschmelzen lässt. Du gehst eine Kurve nach links und es öffnet sich eine geschwungene Ebene, die von Kiefern und Fels harmonisch eingebettet wird. Sie ist voll mit Schmetterlingen und Libellen mit ihren eigenwilligen Flugmustern. Dann Kurve rechts, etwas tiefer, liegt eine große feuchte Senke mit hohem Sumpfgras, aus dem ein kalifornisches Krokodil heraus spähen könnte. Alles eine Wonne für das Auge und das Gemüt.













