Styrsö ist sozusagen das Naherholungsgebiet für die Göteborger. Sie fallen Freitagabends mit ihren Booten ein und verschwinden am Sonntag im Laufe des Tages wieder.
Die Insel hat viele Gesichter: teilweise mondän wie ein Seebad, ist sie gespickt mit Ferienhäusern aller Preisklassen an schmalen Straßen, auf denen die elektrischen Golfcars im Slalom um die Fußgänger herum düsen. Aber auch ausgebaute Wanderwege durch Wald und über Felsen, ein sehr idyllischer Uferpfad durch Sand, Muscheln und Steine sowie mehrere Badestellen, die je nach Windrichtung mehr oder weniger gut nutzbar sind. Nicht zu vergessen die Seglerhäfen und drei Anleger für die Fähren.
Wir haben unseren Aufenthalt um einen Tag verlängert, da gestern Abend ein stürmisches Lüftchen über uns hinweggetobt ist und wir nicht wussten, wie hoch die Wellen heute noch sein würden. Aber es war alles halb so schlimm und morgen früh geht’s weiter.
Wir haben die zweitägige Auszeit genutzt, um die Insel zu Fuß zu erkunden und vor allem die Blicke von oben auf die felsige Schärenlandschaft zu genießen, inklusive eines Abstechers ins kleine Inselmuseum, das vom hiesigen Heimatverein liebevoll betreut wird. An dieser Stelle Grüße nach Hause an den Michelsdorfer Kultur- und Heimatverein 🤗.





















