Wir sind durch 😀. Einmal quer durch Schweden von den Ostschären zu den Westschären. Cool 😎.
Gestern nach dem Abendessen zogen wir nochmal los, um uns die Burg anzusehen. Natürlich war die schon geschlossen, aber von außen reicht uns bekanntlich ja auch (meistens). Einmal drumrum und dann … Überraschung 😱
Kungälv ist einer der zauberhaftesten Orte, die ich kenne, wir waren total geplättet. So ein wundervolles Ambiente um die alte Kirche herum, die schönen Holzhäuser und gepflegten Parkanlagen. Das hatten wir nicht erwartet. Wir fotografierten wie die Teufel, das warme Licht der tiefstehenden Sonne ausnutzend. Es war wie ein Rausch. Auf einer Infotafel erfuhren wir dann, dass Kungälv zu einem der „sieben Wunder“ von Westschweden gewählt wurde. Verdient, meinen wir.
Heute früh machten wir uns zu fünft (die dänische Armada, die Antonia und wir) auf den Weg Richtung Göteborg. Wir hatten einige Brücken mit engen und teils definierten Öffnungen vor uns. Die Wartezeiten hielten sich in Grenzen, sodass wir Göteborg ziemlich schnell erreichten und passierten. Es war sehr interessant, die Metropole am Skagerrak dieses Mal aus Wasserperspektive zu erleben. (2023 hatten wir die Stadt mit dem Fahrrad erkundet.)
Und dann, nach der letzten Brücke, lag der Skagerrak vor uns. Wir hatten Schweden einmal von Ost nach West mit der Salida durchquert.
Wir hatten uns schon vorab entschieden, keinen Stop in Göteborg einzulegen, sondern hinaus in die Schären nach Styrsö zu fahren.
Ein bisschen ungewohnt war das Ambiente dann schon: Fähren, Motorboote, aufkreuzende Segler mit Vorfahrtsrecht – aus allen Ecken und kreuz und quer und achtern. Oh je, wir kamen aus dem ruhigen Kanalfahrwasser mitten in das Wochenendgetümmel der sonnenhungrigen Göteborger! Dazu kam die neue Seelandschaft nach den bewaldeten Schären des bisherigen Schwedentörns. Die Westschären bestehen fast nur aus nacktem Stein. Eine hügelige, teils bizarre Felswüste, die sich im Meer verteilt. Dazu das Licht, die jede Farbe zum leuchten bringt. Irgendwie ist alles anders.
Im Hafen Sandön erwischten wir dann tatsächlich die letzten Anlegeplätze. Während ich das, gemütlich in der Plicht sitzend, schreibe, kommt eine Yacht nach der anderen in den Hafen gefahren, um nach einer Ehrenrunde enttäuscht wieder abzudrehen. Wie war das doch mit dem frühen Vogel … 🤭
Der Hafen ist voll, und es gibt alles, was wir brauchen: ICA, Eisbude, Benzin und eine schöne Badestelle, die wir auch gleich testen. Das Wasser ist herrlich klar, endlich wieder salzig und längst nicht so kalt wie im Vänernsee. Super, hier bleiben wir erstmal.



























