Gestern Abend haben wir noch Aarhus Ø, das neue Stadtviertel von Aarhus, besichtigt. In den letzten zehn Jahren hat sich der moderne Stadtteil am Hafen rasant entwickelt und wächst stetig weiter. Heute ist er ein lebendiges Beispiel für innovative Architektur und urbane Stadtentwicklung.
Aarhus ist mit rund 300.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Die lebhafte Studentenstadt begeistert mit einer historischen Altstadt, alten Kopfsteinpflastergassen, einer langen Shoppingmeile sowie zahlreichen Museen und einem Dom. Wir machen uns zu Fuß auf den Weg, um die Stadt bei einem Spaziergang zu erkunden.
Im Latinerkvarteret, der charmanten Altstadt von Aarhus, erwarten uns verwinkelte Gassen, gemütliche Cafés, viele Butiken mit Mode und Interieur, sowie einladende Restaurants und Bars. In der angesagten Kaffeebar La Cabra, die für ihren erstklassigen Kaffee bekannt ist, decken wir uns mit frischem Brot ein, Kaffee gibt’s auf der Salida aus dem Glas 🤭.
Das Leben im Stadtviertel mit seinen Hinterhöfen und zum Teil alternativem Charme erinnert Walter an das (damalige) Berlin-Kreuzberg. Auf den Straßen viele junge Leute, viele Fahrräder und Kinderwagen.
Wir bummeln weiter ins Zentrum von Aarhus, wo die beeindruckende Domkirke, auch bekannt als der Dom zu Aarhus, steht. Sie ist wohl das größte Kirchengebäude Dänemarks. Einen Blick hinein muss man da schon werfen.
Schon von Weitem erkennen wir das ARoS Kunstmuseum an seinem leuchtenden „Rainbow Panorama“ auf dem Dach. Wir stecken die Nase kurz in den Museumsshop, ziemlich teuer alles. Da wir auf Museum heute keine Lust haben, laufen wir weiter zum Møllestien – der angeblich „hyggeligsten“ Straße von Aarhus. Die Häuser sind bunt und mit jeder Menge Stockrosen davor, Kopfsteinpflaster natürlich inklusive.
Zurück geht’s nochmal durch den Hafen, wo schon wieder ein großes Kreuzfahrtschiff festgemacht hat. Dann sind wir aber pflastermüde und es zieht uns auf die Salida zurück.
Nach so viel Stadt und da das Wetter gerade sehr sommerlich ist, zieht es uns wieder auf eine Insel. Morgen geht’s nach Samsö.



























