Tochter Paula sitzt in der Fähre nach Sassnitz. Gemeinsam haben wir unsere Törnwinde genießen und unsere inneren Winde aufeinander abstimmen können. Gemeinsame Häfen, Wege und Begegnungen. Zusammen Bestaunen, Abhängen, Teilen. Tochter-Vater-Tage auf See und Insel. Näher bin ich ihr nicht gekommen, ich bin ihr schon immer nahe. Aber sie so lange am Stück erleben zu dürfen, erzeugte ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit. Es ist ein Verständnis und eine Grundvertrautheit da, ein aufeinander Hören und Akzeptieren. Die Außen- und inneren Winde, die Häfen, Wege und Ereignisse sind im Alltagsdasein natürlich andere. Aber das macht nichts, wenn das innere Band der Vertrautheit da ist. Nichts brüchiges, sondern feste Verbundenheit. Ich habe die Reise mit ihr ins Herz geschlossen, als Geschenk. Danke Paula!
Meine Außenwinde sind gerade günstig und so bin ich wieder auf dem Weg nach Hammershus zurück, um morgen die 50 sm nach Utklippan, die wildromantische Außenschäre vor der schwedischen Ostküste, zu segeln. Zuvor wird aber noch die Neugierde befriedigt. Heute ist letzter Tag des Folkemoedet. Die Beine sind seit dieser Woche gut im Training und nach dem Regen geht’s los.
Die Stände des Politischen Festival werden vereinzelt schon abgebaut. Im Europazelt gibts umsonst Wein. Der ist notwendig, um die anspruchsvolle Klassik verstehen zu können. Die Stimmung auf dem Festival ist aber eine andere. Einige Impressionen konnte ich einfangen.
















