Wenn Eine eine Reise tut …

… dann kann sie was erzählen. Vor allem, wenn der Bahn, (nicht die DB, sondern die Schwedische) eine Chance gegeben wird.

Es war ein Krimi am Berliner Hauptbahnhof: Bis zur fahrplanmäßigen Abfahrtzeit waren weder Bahnsteig noch Wagenreihung klar. Frei nach dem Motto: Überraschung! Mit moderater Verspätung ging’s dann los, von Gleis 6 wohlgemerkt, obwohl Gleis 5 angeschrieben war. Der Zug war komplett ausgebucht und ALLE waren sie gekommen. Dafür war die Stimmung im Zug recht gut und bis Hamburg waren fast alle Kinder eingeschlafen. Dass der Zug sowohl in Schleswig als auch in Padborg grenzbedingt jeweils eine knappe Stunde steht hat mich schon überrascht. Aber das ist wohl immer so, wegen Loktausch, Personalwechsel mit regulärer Pause etc. Da hat man ja Verständnis. 

Wer jetzt meint, dass die Zustände bei der DB  und auf dem deutschen Schienennetz nicht mehr schlimmer sein könnten, wurde eines Besseren belehrt. Fahrt mal nach Dänemark 🫪. Wir haben es doch tatsächlich geschafft, bis Malmö eine gute Stunde Verspätung herauszuarbeiten. Gut, dass jede Stunde ein Anschlusszug Richtung Norrköping fährt und es somit (fast) ok war.

Jubel beim Wiedersehen mit Walter nach einem Monat getrennter Aktivitäten. Es ist ja nicht nur der Blog 🤭.
Die Salida liegt in Arkösund ganz idyllisch, die Stunde Busfahrt dorthin hat sich gelohnt. 

Nach einem Muntermacherkaffee auf dem Boot drehten wir eine Runde durchs Gelände mit dem Ziel Einkaufsladen. Irgendwann kam mir das alles komisch vor: Waren wir hier nicht schon mal? Ein Blick in die Aufzeichnungen von 2025 brachte Klarheit. Tatsächlich waren wir Ende August im letzten Jahr schon einmal für einen Tag hier, allerdings lagen wir da in einem anderen Hafengebiet. Im Unterschied zu heute mit vollem Parkplatz, geöffneten Geschäften und Trubel in den Kneipen lag der Hafen damals schon scheinbar im Winterschlaf.