Nach drei Tagen habe ich mich an die neue „Ordnung“ auf dem Boot gewöhnt. Die Kinder haben Spaß, das ist das Wichtigste.
Das Schleusenteam, bestehend aus Felix, Phillip, Walter und mir, ist gut eingespielt und hält die Salida im wilden Schleusengetümmel fest an der Leine. Manchmal ist der „Wasserfall“ beim Hochschleusen sehr kräftig und zerrt mächtig an den Leinen, da muss man wirklich sehr aufpassen, sonst rumst es.
Der Bauch der Salida ist zur Spiel-Höhle mutiert, für uns ein ungewohntes Bild. Aber wir kommen prima klar, da wir auch den Platz in der Plicht mit dem neuen Verdeck gut nutzen können.
Größtes Highlight und auch Herausforderung bisher war die Schleusentreppe von Berg, eine der größten Attraktionen des Göta Kanals, die wir gestern und heute überwunden haben. Unter den wachsamen Blicken zahlreicher schaulustiger Touristen arbeiteten wir uns die insgesamt 12 Schleusenstufen hinauf.
Auf dem Weg nach Borensberg gab es dann weit weniger Schleusen, dafür unzählige kleine, ferngesteuerte Brücken und zwei Aquädukte. Zwischendurch ländliche Idylle mit Schafen oder Kühen am Ufer.
Eine Besonderheit gab es bei der Einfahrt nach Borensberg: Die alte Schleuse funktionierte noch mit Handbetrieb! Das war natürlich eine echte Herausforderung für Phillip.
Im Hafengelände von Borensberg gibt es ähnliche Angebote wie in Berg: Minigolf und 1000 Sorten Eis. Die Kinder sind begeistert und die Großen spielen mit. Was mud das mud 😉.



















