Seit gestern sind wir nun zu sechst auf der Salida. In der Praxis bedeutet das ständiges Suchen nach irgendwas und Sachen von links nach rechts (und andersrum) schieben, aber auch zusätzlich sechs helfende Hände beim Schleusen und bei der Raubtierfütterung.
Nach den üblichen Akklimatisierungsaktivitäten wie Eisessen, Schiffe in der Schleuse beobachten sowie Umgebung und Salida erkunden ging unsere Kanalfahrt heute früh weiter. Auf den rund 22 km bis nach Norsholm hatten wir 12 Schleusen und 5 Brücken zu passieren – alle ohne Wartezeiten. Interessant war, dass die Brücken nach drei verschiedenen Technologien aufgehen: Klappen, drehen oder schieben. Mit Phillip als zweiter Leinenfestmacher in der Schleuse gab’s für mich überhaupt keinen Stress mehr. Wie ein alter Hase hopste er von Bord und machte seine Leine fest. Ich hatte nicht mehr viel zu tun. Auch Walter profitierte beim Festzurren und -kurbeln der Leinen auf dem Boot von zusätzlichen zwei Händen.
So hatten wir schon kurz nach 14 Uhr unser Tagesziel erreicht und die Kinder konnten sich die Füße vertreten, das Schlauchboot ausprobieren und sich austoben. Und die Erwachsenen? Minigolf wäre im Angebot, und dann ist ja auch schon die nächste Raubtierfütterung dran.
Ob sich morgen auch ein Zeitfenster für den Blog öffnen wird, müssen wir abwarten.











