Abstecher nach Trosa

Da wir noch gut Zeit haben, bis unsere Enkelfamilie die Salida entert, sind wir heute nochmal ca. 16 sm weiter nördlich nach Trosa gefahren. Das kennen wir nämlich noch nicht. 

Die Sonne brennt uns dermaßen auf‘s Dach, dass wir kurz vor dem Ziel noch einen Badestopp einlegen. 

Trosa ist ein kleines, malerisches Küstenstädtchen, das sich beiderseitig am Fluß Trosaån entlangschlängelt. 

Wir waren im Hafen angemeldet und somit ziemlich flott eingecheckt. Hier gibt es tatsächlich noch Personal im Hafenbüro, was sich die Gemeinde bei den saftigen Liegegebühren sicher gut leisten kann. 

Wir machen uns dann auch gleich auf, das Städtchen zu erkunden. Entlang der Flusspromenade spazieren wir zum Zentrum und durch die engen Altstadtgassen, vorbei an blumengesäumten Holzhäusern. Das Flair erinnert ein wenig an die kleinen holländischen Orte mit ihren Grachten und blumengeschmückten Brücken. 

Im Zentrum gibt es Restaurants und ein paar sehr nette Läden, in denen wir tatsächlich auch fündig werden. Walters schiefe Bambusfunzel in seinem Zimmer wird endlich durch eine „schicke“ Glaslampe im Schwedendesign ersetzt – sofern sie die Bootsfahrt überlebt …

Die idyllische Kleinstadt ist so klein, dass wir sie in den ersten zwei Stunden schon fertig erkundet haben. Obwohl Hochsaison ist, sind weder Straßen noch Restaurants überfüllt.

Da wir den Hafenplatz für zwei Tage gebucht haben, werden wir morgen die Räder satteln und auf die gegenüberliegende Schäre ausnahmsweise mal trampeln. Dort haben wir heute bei der Anfahrt einen Campingplatz mit Strand entdeckt, sehr verlockend bei den angekündigten 27 Grad. 

Möglicherweise gibt es dann morgen (wegen ganzen Tag Strand liegen) nichts groß zu erzählen und deshalb keinen Blog.