Der Ulriken ist der höchste der 7 Berge, die die Stadt Bergen umgeben. Mit der Gondel von Ulriken 643 fuhren wir hinauf. Es gibt zwar auch einen Fußweg mit Treppen, aber das wollten wir uns nicht antun. Wie der Name schon sagt, liegt der Gipfel 643 m über dem Meeresspiegel. Das Gebiet auf dem Berg ist wunderbar für kleinere und größere Wanderungen geeignet und so kletterten wir wieder einmal über steinige Wege und durch matschige Kuhlen von der Gondelstation bis zum Gipfel hinauf. Von dort hatten wir einen traumhaften Blick auf die von Bergen, Fjorden, Seen und Meeresküste eingerahmte Stadt. Sogar den Gletscher im Folgefonna-Nationalpark konnten wir als weißen Streifen am Horizont entdecken. Was für ein Erlebnis!
Ganz Mutige konnten mit einer Seilrutsche über einen Abhang sausen, da haben wir lieber nur zugeschaut.
Zurück in der Stadt gingen wir noch einmal auf Museumstour. Ich hatte vor einiger Zeit einen Roman gelesen, in dem es um das Leben des berühmten norwegischen Malers Edvard Munch ging. Nun war ich neugierig auf seine Bilder und so verbrachten wir zwei interessante Stunden in der Bergener Kunstsammlung. Hier befindet sich die drittgrößte Munch-Sammlung der Welt und präsentiert eine Auswahl seiner Hauptwerke. Wir kannten bisher nur sein Werk „Der Schrei“ und konnten nun seine künstlerische Entwicklung gut nachverfolgen.
Damit ist unser Bedarf an Sehenswürdigkeiten und Kunst vorerst gedeckt und es zieht uns wieder auf das Meer hinaus. Der vorausgesagte Südwind weckt Vorfreude auf einen schönen Segeltörn. Walter hat ein paar Inseln nördlich von Bergen ausgesucht, an denen wir ankern und das angekündigte Sommerwetter genießen wollen. Möglicherweise ist dort draußen die Internetabdeckung nicht so gut, sodass der Blog für ein paar Tage pausieren muss.














