Im Außenposten von Umeå auf dem 63. Breitengrad

Nach einer gemütlichen Segel- und Motorfahrt sind wir heute gegen 17 Uhr in Holmsund, einem Umeå vorgelagerten Ort mit Gästehafen, bei brütender Hitze 🥵angekommen. Und das auf dem 63. Breitengrad 😮. Umeå ist die Residenzstadt der Provinz Västerbotten, die wir heute erreicht haben.

Noch nie waren wir mit der Salida so weit im Norden. Was auffällt, sind die fehlenden Fischerboote und sonstige Schiffe. Lediglich vor Umeå lagen zwei Schiffe auf Reede und die Fähre aus dem finnischen Vaasa kam gerade angebraust. Ansonsten nur eine Handvoll Segler auf dem Wasser und an den Stegen abends ein paar Angler. 

Wir fuhren nicht die direkte Strecke, sondern einen kleinen Umweg über Norrbyskär, das ehemals größte Sägewerk Europas, das sich über drei Schären erstreckt und heute Museum und Sommerfrische zugleich ist. Allzuviel konnten wir vom Boot aus nicht sehen, aber die Fahrt durch die Schären war sehr schön und abwechslungsreich. Die Ostsee wirkt hier oben im Vergleich zu den letzten Tagen wie ein großer Binnensee, wenn das Boot nicht durchgeschüttelt wird. Immer öfter gucken große Steine aus dem Wasser.

Morgen wollen wir das ca. 20 km entfernte Umeå, die „Hauptstadt“ Nordschwedens, erkunden und mal wieder ein bisschen in Kultur eintauchen und vielleicht auch nach Souvenirs stöbern 😉.