Beim Frühstück beschließen wir, noch etwas länger in Sundsvall zu bleiben. Der Dauerregen vom Donnerstag ist durch und so wollen wir den sonnigen Tag heute für eine Wanderung auf den ca. 240 m hohen südlichen Hausberg nutzen.
Nachdem wir die letzten Häuser hinter uns gelassen haben geht es durch den Wald. Schnell wird uns klar, dass der Berg im Sommer in erster Linie von Mountainbikern genutzt wird. Die Wege sind entsprechend gekennzeichnet und es gibt immer wieder Hindernisparcours. Oben angekommen gönnen wir uns im Café am Södra Berget Friluftscentrum einen Kaffee und ein Eis, bevor wir zur Hotelplattform laufen und den Ausblick auf die Stadt und die Umgebung genießen. Walter kann sogar mit dem Teleobjektiv die Salida erblicken.
Überraschung – der vermeintliche Aussichtsturm neben dem Hotel entpuppt sich als hölzerne Sprungschanze, kann aber durchaus als Aussichtsturm herhalten.
Der Weg nach unten führt uns dann über den Skihang, vorbei an Sommerschlaf haltenden Schneekanonen, durch ein Meer an bunten Lupinen. Uns gehen fast die Augen über – ich hätte die so gerne im Garten.
Am Boot angekommen entscheiden wir uns spontan zur Weiterfahrt. Es ist erst 17 Uhr und wir wollen lieber in einer kleinen Bucht übernachten, als noch eine Nacht im lauten Hafen zu verbringen.
Und so tuckern wir bald (der Wind reicht leider nicht zum Segeln) gemächlich, vorbei an kleinen und größeren bewaldeten Schären, auf denen jetzt keine Häuschen mehr stehen, unserem Ziel Akeröviken entgegen. In der Bucht gibt es einen recht komfortablen kleinen Gästehafen, sogar mit Dusche und WLAN 😄.















