Gestern Abend hat uns dann der angekündigte Starkwind erwischt. Die Salida wurde unsanft hin und her geschoben und dann von einer Sturmböe vom Steg weggedrückt, sodass unser Hocker ins Wasser flog. Gut, dass er angebändselt war – man lernt aus den Fehlern 😉 der Vergangenheit. Mit einer zusätzlichen Leine abgesichert kamen wir gut über die Nacht.
Die Sturmböen hielten auch heute Vormittag noch an und so planten wir unsere Weiterfahrt vorsichtig positiv für den Spätnachmittag ein. Zeit also, noch einen Spaziergang in die andere Richtung zu unternehmen. Und siehe da – kein Asphalt, sondern ein unbefestigter Weg, der später noch zum Waldweg wurde. Wieder freuten wir uns über die vielen Blumen und sogar reife Walderdbeeren am Wegesrand und schüttelten den Kopf ob der zahlreichen Ferienhäuser, die sich rund um die Bucht zogen. Aber es gab freie Zugänge zum Wasser und einmal sogar einen kleinen Strand.
Auf dem Rückweg merkten wir schon, wie der Wind nachließ und nach einer kleinen Stärkung machten wir das Boot zum Ablegen klar.
Zunächst segelten wir sportlich mit kräftigen Windböen, später dann rentnermäßig gemütlich, nur mit Vorsegel, die zehn Seemeilen bis Agö Storhamn, eine kleine Insel mit gut geschützter Ankerbucht. Wir hatten Glück und erwischten noch einen Platz am Steg. Und dann erwartete uns eine wunderschöne schwedische Idylle …












