Klaipeda überrascht

Zuerst noch ein Wort zum Hafen. Salida fühlt sich längsseits im Burggraben der historischen Memelburg ziemlich wohl und sicher. Und der Hafen hat sich bei uns auch eingeschmeichelt: bei der Hitze freie Duschen und ringsherum der leckere Duft aus den Lokalen mit maritimem Ausblick auf die quirlige Duna-Promenade lässt das Herz aufgehen. Irgendwie scheinen unsere Seelen im Baltikum des Ostens angekommen zu sein. Den Burgwall werden wir heute Abend pünktlich zum Sonnenuntergang mit einer Flasche Rosé erklettern und uns unter die Klaipedianer mischen …

Klaipeda ist die Stadt der Skulpturen. Obwohl der Skulpturenpark wegen Baumaßnehmen geschlossen ist begegnen einem in der Stadt auf Schritt und Tritt Katz, Maus, Klabautermann und noch viele andere in Stein gehauene und gegossene Kunstwerke. Es macht Spaß, sie zu entdecken oder manchmal auch gezielt zu suchen, auch bei 30 Grad.

Glücklicherweise waren wir pünktlich zum letzten Tag des Internationalen Immateriellen Kulturerbe Festivals in der Stadt. Folklore, Trachten und Kunsthandwerk zogen uns mehrere Stunden in ihren Bann. Da vieles auch käuflich zu erwerben war, sind wir den einen oder anderen Euro losgeworden.

Morgen werden wir die Kurische Nehrung erobern, ein jahrelanger Traum von mir, der jetzt endlich mal in Erfüllung geht.

Internationales Immaterielles Kulturerbe Festival

Skulpturen

Stadtrundgang