Seehundgebell über Utklippan

Der Wind war zwar nicht so richtig perfekt, aber länger warten wollten wir auch nicht.

Karlskrona hat mir sehr gut gefallen – die Stadt hat Charme und viele Touristenhotspots. Das habe ich auf meiner kleinen Shoppingtour in der City gestern deutlich gemerkt. (Walter hat am Boot gebaut, Licht und Autopilot sind Dauerthemen.)

Schwer gefallen ist uns die Abfahrt trotzdem nicht – es zieht uns nach Hause. 

Die Zwischenstation Utklippan ist jeden Stopp wert – vor allem um Vögel und die hier lebenden Robben zu beobachten. Roland erinnert sich sicherlich gerne daran. Mit einem Ruderboot kann man auf die felsige, mit Flechten bewachsene Südinsel übersetzen und die Tiere gut mit dem Fernglas beobachten. Es gibt hier eine recht große Population auf den vorgelagerten Klippen und wir hören ihr Geheul, das mich ein bisschen an das Michelsdorfer Wolfsgeheul erinnert, fast bis in den kleinen Hafen hinein.

Von Utklippan aus starten viele deutsche Segler ihre Reise nach Hause, entweder über Bornholm, so wie wir, oder über die schwedische Südküste.  Auch heute ist der Hafen wieder fest in deutscher Hand. 

Morgen warten 60 Seemeilen auf uns und da müssen wir früh los. Gute Chance auf Sonnenaufgangsfotos 🌅.

PS: Nach einem sportlichen Segeltag bei gutem Wind sind wir am Samstag nach 10 Stunden gut in Nexø auf Bornholm angekommen. ⛵️ Danke für’s Daumendrücken 🤩.