Heute wollten wir nun mit dem 236 m hohen Mjältötoppen den höchsten Punkt auf einer schwedischen Schäre bezwingen 💪. Die Sonne lachte vom blauen Himmel und ein bisschen Wind sorgte für Kühlung. Zunächst führte der Weg durch den Wald, wo uns Mücken und kleine dreieckige Mistviecher bereits als Snackgeber sehnsüchtig erwarteten. Aber schon bald hieß es „Finde den Weg über den Fels“. Man musste sich konsequent an die blauen Punkte halten, sonst war man verloren. Und es ging logischerweise immer nach oben, bis uns richtig warm wurde 🥵.
Oben angekommen wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht über die Höga Kusten belohnt. Wir meinten, fast bis Finnland sehen zu können. Der Berg ist sehr beliebt und so waren wir in bunter Gesellschaft picknickender Wanderer.
Auf dem Rückweg wollten wir noch versuchen, die in der Karte eingezeichnete Grotte zu finden. Auf dem Hinweg hatten wir den Abzweig dorthin nämlich verpasst. Und es hat sich gelohnt 😊. Nach ein bisschen zusätzlicher Kraxelei entdeckten wir auf halber Höhe die Grotte, die ca. 10 m hoch und mit viel Gestein am Boden bedeckt ist. Tiere hatten sich hier definitiv nicht eingenistet. Von oben tropfte Wasser herunter und versorgte einige Farne mit der benötigten Feuchtigkeit.
Auf einem Felsabsatz hatten wir eine Handvoll Pfifferlinge gefunden – die sollten uns heute das Abendessen veredeln.
Sehr erfrischend war später unser Sprung vom Boot ins kühle Nass.
Morgen fahren wir weiter nach Näske, falls wir dort einen Liegeplatz bekommen. Wir möchten gerne noch ein bisschen im Nationalpark wandern.














