„Oslo an einem Tag erleben“ hieß heute das Motto. Das kann eigentlich nicht funktionieren, aber wir haben uns die Verlängerung verkniffen, weil zum Messetrubel am Anleger auch noch Windtrubel aufkam. Beides zerrte an den Nerven.
Unsere Tour haben wir aus dem Internet geklaut:
Zuerst ging es zur Festung Akershus, von der man einen schönen Blick über den Fjord und zum Seglerhafen hatte. Die Festung wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Zuletzt war es ein Gefängnis. Danach war der schwimmenden Eisberg das Ziel, sprich die Oper von Oslo, bei der man die Dächer besteigen kann. Von dort hatten wir beste Sicht zum „SCHREI“ – wir meinen natürlich das Edvard Munch Museum. Weiter ging der Weg am Fluss Akerselva entlang bis zum hippen Stadtviertel Grünerlokka. Die angepriesenen Second Hand Läden konnten uns leider nicht überzeugen. Manche Ecken erinnerten uns an Kreuzberg. Andere Ecken waren Künstlern vorbehalten. Zurück ging es dann zur Domkirche mit ihren imposanten Decken- und Glasmalereien von Emanuel Vigeland. Die Straße, die zum königlichen Schloss und am Parlamentsgebäude vorbeiführt, ist die bekannteste Straße Oslos, die Karl-Johans-Gate. Dementsprechend gibt es hier zahlreiche Cafés, Butiken, Restaurants usw. und viele Menschen. Die königliche Familie sahen wir nicht, dafür aber ihre Bewacher.
Mit müden Füßen kamen wir zurück in unsere After-Work-Diskoklause – gut, dass wir uns das Hafenviertel bereits gestern angesehen haben.




















